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Fünf Orte, die wir lieben – und wie du sie erlebst

Von den Seen Pokharas über die Gurung-Dörfer der Annapurna-Vorberge, das tiefe Tal von Mustang und den Dschungel von Chitwan bis zur Altstadt von Bandipur – alles, was du zur Wahl brauchst, auf einer Seite. Scrolle nach unten zum nächsten Ort.

Seen, Berge & Abenteuer

Pokhara

Unsere Empfehlung

Nepals Stadt der Seen liegt zu Füßen des Annapurna-Massivs. Beginne den Tag mit Sonnenaufgang über dem Himalaya in Sarangkot, verbringe ihn auf dem Phewa-See, in der Luft oder auf dem Fluss und beende ihn in einem Café in Lakeside. Die meisten Annapurna-Treks beginnen hier.

Ideal fürAbenteuerSeenSonnenaufgangEssenErste Treks

Höhe
Etwa 800 m
Ab Pokhara
Du bist schon da
Beste Zeit
Okt.–Nov. und März–April für klare Sicht
Genehmigungen
In der Stadt keine

Warum hin

Pokhara liegt auf etwa 800 m am Ufer des Phewa-Sees, des zweitgrößten Sees Nepals, und im Norden füllt das Annapurna-Massiv den Himmel. An klaren Morgen ragt der Machhapuchhre (6.993 m), der „Fischschwanz“, direkt über der Stadt auf und spiegelt sich im Wasser.

Man nennt es oft Nepals Abenteuerhauptstadt – und es ist zugleich die entspannteste Stadt des Landes. Morgens Paragliding, Rafting, Zipline oder Bungee, nachmittags ein Café am See. Die meisten Treks im Annapurna-Gebiet beginnen und enden hier, deshalb bleiben viele Reisende vorher und nachher ein paar Tage in Pokhara.

Unsere Top 5

  1. Phewa-See & Tal BarahiMiete ein bemaltes Holzboot und rudere zum zweistöckigen Pagodentempel auf seiner Insel. Früh am Morgen ist der See am ruhigsten, und der Machhapuchhre spiegelt sich im Wasser.
  2. Sonnenaufgang in Sarangkot30 Minuten Fahrt hinauf auf 1.600 m für den klassischen Blick: Dhaulagiri, Annapurna, Machhapuchhre und das Tal glühen golden im ersten Licht.
  3. WeltfriedenspagodeEin weißer buddhistischer Stupa auf dem bewaldeten Grat südlich des Sees, auf etwa 1.100 m. Mit dem Boot hinüber und zu Fuß hinauf, oder mit dem Auto – der Blick zurück auf Pokhara ist großartig.
  4. Davis Falls & Gupteshwor-HöhleDer Bach aus dem Phewa-See verschwindet bei den Davis Falls (Patale Chhango) unter der Erde. Gegenüber führen Stufen hinab in die Gupteshwor-Mahadev-Höhle, wo man den Wasserfall von innen sieht.
  5. Paragliding ab SarangkotTandemflüge starten in Sarangkot und gleiten mit einem Piloten über den Phewa-See – keine Erfahrung nötig. Geflogen wird vor allem von Oktober bis Mai.

Beste Reisezeit

Oktober–November bringt den klarsten Himmel und angenehme Tage. März–April ist warm, in den Hügeln blühen die Rhododendren, doch Dunst kann die Bergsicht trüben. Dezember–Februar ist klar, aber morgens kalt. Juni–September ist Monsun: alles grün, mit Regen und Wolken über den Gipfeln.

Anreise

Von Kathmandu sind es etwa 200 km: 6–7 Stunden mit Privatwagen oder Touristenbus, oder ein 25-minütiger Flug. Pokhara ist der Ausgangspunkt für alles andere auf dieser Seite – Ghandruk, Mustang, Chitwan und Bandipur erreicht man von hier.

Unterkunft und Essen

Die meisten Gäste wohnen in Lakeside, mit Hotels und Gästehäusern für jedes Budget; in Sarangkot gibt es Lodges für den Sonnenaufgang, und das andere Seeufer ist ruhiger. Probier Momos, Dal Bhat, ein Thakali-Menü und Newar-Snacks im alten Basar.

Dörfer & Bergblicke

Ghandruk & die Annapurna-Vorberge

Unsere Empfehlung

Eine kurze Fahrt und ein Fußweg von Pokhara entfernt blicken Gurung-Dörfer mit Steingassen und Schieferdächern direkt auf Annapurna South, Hiunchuli und Machhapuchhre. Bleib eine Nacht mit Aussicht oder wandere ein paar Tage von Lodge zu Lodge – ohne Bergsteigererfahrung.

Ideal fürDorfübernachtungSonnenaufgangErste TreksFotografie

Höhe
1.940 m (Ghandruk)
Ab Pokhara
2,5–3 h Fahrt, dann eine Stunde zu Fuß
Beste Zeit
Okt.–Nov. und März–Mai
Genehmigungen
ACAP-Genehmigung; lizenzierter Guide für Trekker

Warum hin

Ghandruk ist eines der größten Gurung-Dörfer im Annapurna-Gebiet, auf etwa 1.940 m. Seine gepflasterten Gassen, schiefergedeckten Häuser und das kleine Gurung-Museum liegen an einem steilen Hang gegenüber Annapurna South, Hiunchuli und Machhapuchhre. Viele Familien hier haben eine lange Tradition im Dienst der Gurkha-Regimenter.

Die Vorberge ringsum sind der sanfteste Weg in den Himalaya: kurze Wanderungen zwischen Dörfern und Teehäusern, Aussichtspunkte für den Sonnenaufgang wie Poon Hill und Australian Camp und längere Wege wie Mardi Himal und das Annapurna Base Camp für alle, die mehr wollen.

Unsere Top 5

  1. Dorf GhandrukSchlendere durch die Steingassen, besuche das Gurung-Museum und sieh von deiner Lodge auf 1.940 m das Abendlicht auf der Annapurna South.
  2. Poon HillDer berühmteste Sonnenaufgang Nepals: ein Aufstieg vor der Dämmerung von Ghorepani auf 3.210 m, mit Blick auf Dhaulagiri und die Annapurnas und Rhododendronwald im Frühling.
  3. Australian CampEine leichte Übernachtung: kurze Fahrt nach Kande und 1,5–2 Stunden Aufstieg zu einem Wiesengrat auf 2.060 m mit weitem Himalaya-Blick.
  4. DhampusEin ruhiges Gurung-Dorf auf dem Grat über Pokhara, mit Terrassenfeldern, Homestays und freiem Blick zur Annapurna South.
  5. Mardi HimalEin ruhigerer Gratweg durch den Wald zum High Camp (3.580 m) und weiter zum Base-Camp-Aussichtspunkt auf 4.500 m, direkt unter dem Machhapuchhre.

Beste Reisezeit

Oktober–November ist klar und trocken – die beste Zeit für die Aussicht. März–Mai ist wärmer, und im März und April blühen die Rhododendronwälder. Dezember–Februar ist klar, aber kalt, besonders nachts. Juni–September bringt Regen, Blutegel auf den Wegen und Wolken über den Gipfeln.

Anreise

Wir fahren von Pokhara über Nayapul nach Kimche (etwa 2,5–3 Stunden) und gehen dann etwa eine Stunde hinauf nach Ghandruk. Australian Camp beginnt in Kande, eine Stunde Fahrt entfernt; Poon-Hill-Treks starten meist in Nayapul oder Ulleri.

Unterkunft und Essen

Entlang der Wege stehen Teehäuser und Lodges mit einfachen Zimmern und warmen Speiseräumen. In Ghandruk und Dhampus gibt es auch Homestays bei Gurung-Familien. Dal Bhat ist der Treibstoff fürs Trekking – Nachschlag gehört dazu.

Tiefe Täler & heilige Orte

Mustang & Muktinath

Unsere Empfehlung

Die Straße nach Norden folgt dem Kali Gandaki zwischen Dhaulagiri und Annapurna – einem der tiefsten Täler der Erde – vom grünen Wald bis ins trockene, windgepeitschte Hochland. Pilger kommen wegen Muktinath, heilig für Hindus und Buddhisten; Reisende wegen der Dörfer, der Äpfel und des Lichts.

Ideal fürPilgerreiseRoadtripLandschaft

Höhe
Etwa 3.800 m (Muktinath)
Ab Pokhara
Ein langer Tag im Jeep, oder 20 Minuten Flug nach Jomsom
Beste Zeit
März–Mai und Sept.–Nov.
Genehmigungen
ACAP-Genehmigung; für den Oberen Mustang eine Sperrgebietsgenehmigung

Warum hin

Nördlich der Annapurnas schneidet sich der Kali Gandaki zwischen Dhaulagiri (8.167 m) und Annapurna I (8.091 m) hindurch. Die Straße steigt vom subtropischen Wald und Wasserfällen durch Thakali-Dörfer nach Jomsom und in die trockenen, windigen Landschaften des Unteren Mustang im Regenschatten des Himalaya.

Auf etwa 3.800 m ist Muktinath Hindus wie Buddhisten heilig: Pilger baden unter 108 Wasserspeiern und besuchen einen kleinen Tempel, in dem neben einer Quelle Flammen aus Erdgas brennen. Hinter Kagbeni liegt der Obere Mustang, das alte Königreich Lo, für das eine Sondergenehmigung nötig ist.

Unsere Top 5

  1. Muktinath-TempelBade unter den 108 Wasserspeiern oder beobachte einfach die Pilger; im kleinen Tempel nebenan brennt die ewige Flamme von Jwala Mai, auf etwa 3.800 m.
  2. KagbeniEin mittelalterliches Dorf aus Lehmziegelhäusern mit rotem Kloster und grünen Gerstenfeldern, wo der Weg in den Oberen Mustang beginnt.
  3. MarphaEin weiß getünchtes Thakali-Dorf mit einem Kloster darüber und Obstgärten ringsum – probier die Äpfel, den Apfelkuchen und das Trockenobst.
  4. Rupse-WasserfallEin hoher Wasserfall, der zwischen Dana und Ghasa direkt neben der Straße herabstürzt, auf dem Weg das Kali-Gandaki-Tal hinauf.
  5. Tatopani„Heißes Wasser“ auf Nepali: natürliche heiße Becken am Fluss, ideal für müde Beine auf dem Hin- oder Rückweg.

Beste Reisezeit

März–Mai und September–November sind die besten Monate: klarer Himmel und die verlässlichste Straße. Mustang liegt im Regenschatten des Himalaya und bleibt im Monsun trockener, doch weiter unten können Erdrutsche die Straße sperren. Dezember–Februar ist sehr kalt und windig.

Anreise

Unsere Jeep-Tour ab Pokhara folgt der Straße über Beni und Tatopani in drei Tagen nach Jomsom und Muktinath. Flüge von Pokhara nach Jomsom dauern etwa 20 Minuten und starten morgens, vor den Nachmittagswinden; wetterbedingt verspäten sie sich oft.

Unterkunft und Essen

Die Lodges in Tatopani, Marpha, Jomsom, Kagbeni und Muktinath sind einfach und warm. Das Thakali-Menü – Dal Bhat mit einheimischem Grüngemüse und Pickles – stammt aus diesem Tal.

Dschungel & Tierwelt

Chitwan

Unsere Empfehlung

Vier bis fünf Stunden südlich von Pokhara schützt der Chitwan-Nationalpark – UNESCO-Welterbe – Wälder und Grasland, in denen Panzernashörner, Gangesgaviale, Hirsche und, selten zu sehen, der Bengal-Tiger leben. Übernachtet wird in Sauraha am Rapti-Fluss.

Ideal fürTierweltFamilienFotografie

Höhe
Etwa 150 m (Sauraha)
Ab Pokhara
4–5 h Fahrt (etwa 150 km)
Beste Zeit
Okt.–März; Febr.–April für Tierbeobachtungen
Genehmigungen
Parkeintritt, pro Tag

Warum hin

Der Chitwan-Nationalpark wurde 1973 als erster Nationalpark Nepals gegründet und ist seit 1984 UNESCO-Welterbe. Er schützt Salwald, Grasland an den Flüssen und Altwasserseen im Tiefland südlich von Pokhara und ist einer der besten Orte Asiens, um das Panzernashorn in freier Wildbahn zu sehen.

Im Park leben außerdem Bengal-Tiger, Leoparden, Lippenbären, Gangesgaviale und Sumpfkrokodile, mehrere Hirscharten und über 500 Vogelarten. Die meisten Gäste wohnen in Sauraha, einem Dorf am Rapti-Fluss am Rand des Parks, wo seit Jahrhunderten die Tharu leben.

Unsere Top 5

  1. Jeep-SafariEin halber oder ganzer Tag im offenen Jeep durch Grasland und Salwald – die beste Chance auf Nashörner, Hirsche und mit Glück einen Tiger oder Leoparden.
  2. Kanu auf dem RaptiGleite im Einbaum flussabwärts an sonnenden Krokodilen, Eisvögeln und Störchen vorbei und geh dann mit deinem Guide durch den Wald zurück.
  3. DschungelwanderungZu Fuß im Gemeindewald mit einem lizenzierten Naturführer – Spuren, Rufe und Zeichen lesen lernen.
  4. VogelbeobachtungÜber 500 Arten leben hier oder ziehen durch; am besten früh morgens an Fluss und Seen.
  5. Tharu-KulturBesuche ein Tharu-Dorf und verbringe einen Abend mit Stocktanz und Tharu-Essen.

Beste Reisezeit

Oktober bis März ist die angenehmste Zeit, mit warmen Tagen und kühlen Nächten; Wintermorgen können neblig sein. Von Februar bis April wird das hohe Gras geschnitten, Tiere sind leichter zu sehen, aber es wird heiß. Juni bis September ist heiß und nass, einige Jeep-Routen sind gesperrt.

Anreise

Etwa 150 km ab Pokhara: 4–5 Stunden mit Privatwagen oder Touristenbus nach Sauraha. Von Kathmandu 5–6 Stunden auf der Straße, oder ein kurzer Flug nach Bharatpur und 30 Minuten Fahrt. Ab Pokhara organisieren wir den Transfer, die Safari als Zusatz.

Unterkunft und Essen

Sauraha hat Lodges und Resorts für jedes Budget, viele mit Garten und Flussblick, und Restaurants am Rapti für den Sonnenuntergang. Probier Tharu-Gerichte wie Dhikri, gedämpfte Reismehlklöße.

Eine alte Stadt auf dem Hügel

Bandipur

Unsere Empfehlung

Auf halbem Weg zwischen Pokhara und Kathmandu liegt Bandipur auf einem Grat auf etwa 1.030 m. Reich geworden durch den Handel zwischen Indien und Tibet, hat es seine Newar-Häuser, Tempel und die autofreie Basarstraße bewahrt – ideal für eine Nacht unterwegs.

Ideal fürKulturFotografieZwischenstopp

Höhe
Etwa 1.030 m
Ab Pokhara
Etwa 2,5 h Fahrt
Beste Zeit
Okt.–April
Genehmigungen
Keine

Warum hin

Bandipur liegt auf einem Grat auf etwa 1.030 m über dem Prithvi Highway im Distrikt Tanahun, auf halbem Weg zwischen Pokhara und Kathmandu. Newar-Händler ließen sich hier nieder, um die Karawanenroute zwischen Indien und Tibet zu betreiben, und bauten hohe Backsteinhäuser mit geschnitzten Holzfenstern entlang einer einzigen Basarstraße.

Als unten im Tal der Highway gebaut wurde, zog der Handel fort, und die Altstadt blieb fast unverändert. Heute ist der Basar autofrei, restaurierte Häuser sind Gästehäuser und Cafés geworden, und der Himalaya zieht sich am nördlichen Horizont entlang.

Unsere Top 5

  1. Der alte BasarEine autofreie Straße mit hohen Newar-Häusern, kleinen Tempeln und Cafés – am schönsten am Abend, wenn die Tagesgäste fort sind.
  2. Thani-Mai-TempelEin 30-minütiger Aufstieg vom Basar zu einem Tempel auf dem Hügel, für den Sonnenaufgang über einer langen Kette des Himalaya.
  3. TundikhelEin alter Paradeplatz am Stadtrand mit weitem Blick über das Marsyangdi-Tal bis zu den Bergen.
  4. Siddha-HöhleEine der größten Höhlen Nepals, etwa eine Stunde Fußweg unterhalb der Stadt, mit riesigen Tropfsteinhallen – geh mit einem lokalen Guide und einer Taschenlampe.
  5. RamkotEin traditionelles Magar-Dorf mit runden, strohgedeckten Häusern, eine leichte Halbtageswanderung über den Grat.

Beste Reisezeit

Von Oktober bis April ist die Bergsicht klar, im Dezember und Januar sind die Morgen kühl. Der Monsun (Juni–September) ist grün und neblig, und die Altstadt ist dann am ruhigsten.

Anreise

Bandipur ist etwa 2,5 Stunden von Pokhara entfernt: über den Prithvi Highway nach Dumre, dann 8 km kurvige Straße den Hügel hinauf. Von Kathmandu dauert es 4–5 Stunden – ein idealer Übernachtungsstopp zwischen beiden.

Unterkunft und Essen

Übernachte in einem restaurierten Newar-Haus oder einem kleinen Hotel im Basar. Abends gibt es Dal Bhat und Newar-Snacks in einem Hofcafé, mit den Lichtern des Tals unter dir.